Jahreshauptversammlung Weihnachtsfeier

„Das kommende Jahr kann noch härter werden“ Nach­bar­schafts­zentrum, Wetzlarer Westend: Am Donnerstag, dem 09. Dezember lud die „WALI – Arbeits­losen­initiative im Lahn-Dill-Kreis“ ihre Mitglieder und Freunde wieder zur Jahres­haupt­ver­sammlung der Mitglieder und einem ge­mein­samen Weih­nachts­fest. Einen besonderen Schwer­punkt bildete in diesem Jahr die Rückschau auf drei Jahre „HeGISS“-Maßnahmen (Hessische Gemein­schafts­initiative Soziale Stadt, www.hegiss.de). Die dreijährige Förderung läuft Ende des Jahres aus.

Ab 16:00 Uhr am vergangenen Donnerstag hatte die „WALI – Arbeitsloseninitiative im Lahn-Dill-Kreis“ zur im Dezember üblichen Jahres­haupt­versammlung mit anschließender Weihnachtsfeier geladen. Circa 40 Mitglieder und Interessierte erschienen hierzu. Auch in diesem Jahr lagen die Schwerpunkte im Angebot der „WALI“ wieder auf der Schaffung und Betreuung verschiedener Projekte, wie einer Theateraufführung, „Leben mit Wenig Geld“, sowie der Vermittlung in Arbeit und Hilfe und Betreuung bei sozialen Belangen. Besonders hervorzuheben in diesem Jahr waren der gestiegene Bedarf an Beratungen und an Stellen um Sozialstunden abzuleisten, wobei die Probanden stets jünger werden. Einen weiteren, großen Themenschwerpunkt bildete das Sparpaket der Bundesregierung, welches drastische Kürzungen für die Arbeit auch in der „WALI“ bedeute. „Das kommende Jahr kann noch härter werden“, sagte Peter Diegel-Kaufmann, Geschäftsführer der „WALI“ voraus. Mit Beginn des Jahres 2011 werden nicht nur die Ausgaben des Staates im sozialen Bereich gekürzt, sondern endet auch die Förderung und Finanzierung des „HeGISS“-Projektes im Wetzlarer Westend. Stefan Lerrach, der es drei Jahre lang betreut hatte, gab in einer vierzigminütigen Rückschau wieder, worum es bei dem Projekt gegangen sei, welche Maßnahmen man hatte umsetzen können, und welche positiven Verbesserungen (wie eine deutliche Verbesserung des Wohnumfeldes und des öffentlichen Erscheinungsbildes.) dadurch im Viertel zu verzeichnen sind. Die „WALI“ bemühe sich aber seit geraumer Zeit um alternative Finanzierungsmöglichkeiten, um in diesem Stadtteil die Arbeit weiterführen zu können. Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung lud die Erste Vorsitzende der „WALI“, Susanne Sievers, zum gemeinsamen Weihnachtsfest im Nebengebäude ein. Bei der Weihnachtsfeier von 18 bis 22 Uhr waren über 140 Gäste anwesend, denen neben einem der Mitarbeiter der WALI selbst zubereiteten herzhaften und sehr vielseitigem Buffet auch ein Potpourri an Unterhaltung geboten wurde, vom obligatorischen Auftritt des Weihnachtsmannes über eine Tombola (vielen Dank an alle Beteiligten Spender) bis hin zu einer in der vorherigen Planung nicht vorhandene Schneeballschlacht und Schneemannbau.