Jerzy Marek Lada lebt nicht mehr

"Der Tod ist gewissermaßen eine Unmöglichkeit, die plötzlich zur Wirklichkeit wird". (Johann Wolfgang von Goethe)

Mit Marek Lada verliert die WALI einen Menschen, der für viele in unserem Verein ein Vorbild war. Wir haben ihn vor etwa 10 Jahren als ehrenamtlichen Mitarbeiter in den Kulturprojekten zu Tile Kolup kennen- und schätzen gelernt.


Marek war ein freundlicher, fairer und aufgeschlossener Mitarbeiter, der mit der Zeit  vielen  unserer Mitglieder auch zum persönlichen Freund wurde.
Seine Zuverlässigkeit, seinen Sportsgeist und seinen ihm eigenen Humor werden wir sehr vermissen.
Er arbeitete in den verschiedenen Kulturprojekten mit, er war Aktivist in sozialen Projekten, er wurde Mitglied in der WALI und war zuletzt Vorstandsmitglied des Vereins.
Als Teamplayer hat er es immer verstanden als ein Element des Ausgleichs zu wirken, durch seinen Witz und seinen Humor hat er manche verfahrene Situation entspannt und relativiert. Bei Marek gab es niemals ausweglose Situationen, niemals verschlossene Türen und sein Optimismus ließ immer einen Blick in eine bessere Zukunft zu.
Aber Marek hatte auch seine eigenen Vorstellungen von Leben, Kunst und Malerei. Nicht nur als Mannschaftssportler zeigte er sein Können, sondern auch als Solist. Mehrere Ausstellungen seiner Bilder haben wir in den vergangenen Jahren bewundern  dürfen.
Seine letzte Vernissage mit  Malerei aus mehreren Jahrzehnten fand vor  6 Wochen im Alloheim statt. Seine Werke sind am Steighausplatz auch zur Zeit noch zu bewundern.

Jerzy Marek Lada wurde am 10.10.2011 auf dem Alten Wetzlarer Friedhof beigesetzt. Er wurde 65 Jahre alt.

Zum Abschied noch ein Goethewort: "Eines Morgens wachst du nicht mehr auf, die Vögel aber singen wie sie gestern sangen. Nichts ändert diesen neuen Tagesablauf. - Nur du bist fortgegangen - Du bist nun frei und unsere Tränen wünschen dir Glück".