Engagement während Corona Zeiten

Tatjana Maier: Mit Nadel, Nähmaschine und Faden ist für Ihre Kolleginnen aktiv

Die aktuelle Pandemie wirkt sich auf viele Felder aus. So schränkt Corona auch das allgemeine Engagement ein. Viele sozial-caritative Unterstützungsformen sind während der Pandemie nicht mehr möglich.

Umso bewundernswerter sind einzelne Menschen, die sich nicht entmutigen lassen und in Krisenzeiten nach neuen Hilfemöglichkeiten suchen, wie sie ihre Mitmenschen tatkräftig unterstützen können. Eine dieser Menschen ist Tatjana Maier. Sie ist für die WALI tätig und arbeitet zurzeit an unserem Standort im Wetzlarer Stadtteil Westend. Als zu Beginn der Pandemie die Masken knapp wurden, hat sich Tatjana nicht entmutigen lassen und nach schnellen und direkten Lösungen gesucht. Ihr Motto war: Sind Masken im Handel knapp, können wir doch selbst welche nähen. So suchte Sie über das Internet nach Stoffen und Gummis, informierte sich über mögliche Schnittvarianten und machte sich daran, an ihrer Nähmaschine in Tages- und Nachtschichten hunderte von Stoffmasken zu nähen.  Mit ähnlichem Engagement half Sie vor ein paar Wochen dabei, Stoffsäckchen für eine Maßnahme der WALI zu fertigen. "Ich helfe gerne und freue mich, wenn ich Leute mit meinen handwerklichen Fähigkeiten unterstützen kann", äußert sich die verheiratete Mutter einer Tochter bescheiden zu ihren tatkräftigen Hilfen. Neben ihren Talenten als Schneiderin, hat die gelernte Bürokauffrau noch viele andere kreative Begabungen. So fertigt Sie seit Jahren wunderschöne Weihnachtskränze und Blumengestecke aus selbstgefertigten Stoffblumen.  Die Mitarbeiter*innen und Teilnehmer*innen der WALI wollen sich mit diesem Artikel für die ehrenamtlichen Tätigkeiten von Tatjana bedanken. Ohne Menschen wie Sie wären wir in den letzten Monaten nicht so gut durch die Pandemie gekommen: Herzlichen Dank, liebe Tatjana!