Doppeljubiläum am Buß- und Bettag

30 Jahre WALI und 20 Jahre Kulturarbeit

Im Goethejahr 1999 – es war dessen 250. Geburtsjahr - startete die WALI-Kulturarbeit unter der künstlerischen Leitung von Schauspieler Erich Schaffner mit dem Goethe-Bonmot „Tätigkeit ist die erste Bestimmung des Menschen“.

Denn: „Was verkürzt mir die Zeit? Tätigkeit! Was macht Sie mir unendlich lang? Müßiggang!“ Am Buß- und Bettag feierte die WALI ein Doppeljubiläum in Niedergirmes: 30jähriges Bestehen des Trägers und 20 Jahre Theaterarbeit. Die WALI-Vorsitzende Susanne Sievers würdigte in ihrer Ansprache das Gründer-Trio Angela Speitel, Klaus Lohnstein und besonders Peter Diegel-Kaufmann, den langjährigen Geschäftsführer der WALI. Für den Magistrat der Stadt Wetzlar gratulierte Bärbel Keiner: „Die WALI gehört zu Wetzlar und ist aus der Stadtgesellschaft nicht mehr wegzudenken.“ Natürlich war die Veranstaltung wieder eine gelungene Kooperation mit dem Evangelischen Kirchenkreis an Lahn und Dill, der evangelischen Kirchengemeinde Niedergirmes, der Diakonie sowie dem Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung. Auf die Bühne wurden alte Szenen aus den letzten 20 Jahren und neue Spielideen aus diesem Jahr präsentiert. So wurde wieder die „Leiter“ in einer neuen Fassung zur Aufführung gebracht. Daneben Goethezitate, Teile aus der „Tile-Kolup“ Inszenierung, Szenen aus „Herr Schrader läuft Amok“ oder vieles andere mehr. Künstlerisch wurde die Gruppe wieder von Erich Schaffner angeleitet, der es – wie in den gesamten letzten 20 Jahren – schaffte, wieder eine engagierte, kritische Betrachtung gesellschaftlicher Realitäten auf die Bühne zu bringen. Dafür erntete er wieder langen Applaus vom Publikum. Die 200 Zuschauer waren begeistert und erlebten einen engagierten Theaterabend.

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