„Die Zeitschrift Zoom“ Herausgabe einer internen Zeitschrift der Initiative

Kurzbeschreibung des Projekts
Eine Arbeitsloseninitiative arbeitet nie im politikfreien Raum. Jeder, der auf Sozialleistungen angewiesen ist, sieht sich gezwungen, sich mit gesellschaftlichen Pflichten , Zwängen und Rechten auseinander zu setzen. Aus diesem Grund gab es regelmäßig recht hitzige Debatten und Diskussionen zwischen den Teilnehmern unserer Initiative.
Hinzu kommt ein großes kreatives Potential bei unseren Mitarbeitern. Manche hatten sich über Jahre mit dem Thema „Gesunde Ernährung“ beschäftigt, wieder andere waren echte Musikfans und kannten sich prächtig auf diesem Gebiet aus.
Aus diesen zwei Impulsen entstand die Idee, ein Forum zu schaffen, in dem sich unsere Klienten darstellen können.

Es war die Idee geboren, eine eigene (interne) Arbeitslosenzeitschrift zu gründen, in der sich unsere Teilnehmer mit eigenem Layout und selbstgeschriebenen Artikeln austauschen und sich mitteilen können. Schnell war der Titel „ZOOM“ gefunden und ein Redaktionsteam zusammen gestellt.

Die ersten Schritte
Seit der Gründung im Jahr 2008 hat sich die Zeitschrift zunehmend „professionalisiert“. So wurde neben den äußeren Anforderungen auch auf die innere Struktur geschaut. Es etablierten sich verschiedenste Rubriken wie die Rätselecke, allgemeine Tipps, ein politischer Teil oder ein kunstvoll gestaltetes Titelblatt.

Akteure des Projekts
Langzeitarbeitslose, feste Mitarbeiter der WALI, Ehrenamtliche, Teilnehmer aus beschäftigungspolitischen Maßnahmen, Menschen mit Sozialstunden

Kooperationspartner
Kommunales Jobcenter Lahn-Dill, Evangelische Kirchen

Ein Fazit ziehen
Die interne Zeitschrift kommt bei den Betroffenen in der Initiative sehr gut an, da hier der richtige Ton getroffen wird. Hier schreiben Arbeitslose für Arbeitslose und treffen daher mit ihrem Schreibstil und ihrer Themenauswahl die Interessen der Leserschaft.
Auch lernen die beteiligten Personen, sich intensiver mit einer Thematik zu beschäftigen und selbstständig zu recherchieren und ihre Gedanken in Worte zu fassen. Auch vom Bildungsaspekt gesehen, ist das Zeitungsprojekt eine Bereicherung der Angebote unserer Initiative.