„Leben mit wenig Geld – 3. Auflage“ Ein Ratgeber für Menschen mit wenig Geld

Kurzbeschreibung des Projekts
Die Broschüre „Leben mit wenig Geld – Ein Ratgeber“ ist im Kontext einer Maßnahme von Betroffenen entstanden, die sich nun schon seit mehreren Jahren mit der titelgebenden Thematik befassen.
Der Ratgeber soll Menschen mit geringen finanziellen Mitteln eine Orientierungshilfe, ein Rat- und Tippgeber sowie eine Materialsammlung sein, die es ihnen ermöglicht, ihr alltägliches Leben etwas sorgenfreier zu gestalten und bei Problemen den richtigen Anlaufpunkt bzw. die richtige Adresse zu finden.
Neben konkreten Spar- und Rechttipps, enthält die Broschüre eine umfangreiche Adressensammlung, die
es den Ratsuchenden ermöglicht, bei Notlagen den richtigen Anlaufpunkt zu ermitteln.


Das Problem erkennen
Immer mehr Menschen sind auf Transferleistungen des Staates angewiesen, sei es weil sie arbeitslos sind, eine geringe Rente bekommen oder zu wenig verdienen, um in diesem Land über die Runden zu kommen. Dieser Personenkreis bewegt sich nicht in einem beratungs- und rechtsfreien Raum, es wird aber immer schwerer, an geeignete Informationen zu kommen. Hier setzt unser Ratgeber an.

Zielgruppe des Projekts
Arbeitslose, allgemein Menschen mit geringen finanziellen Möglichkeiten, Aufstocker, Ältere mit geringer Rente, Berufsunfähige oder behinderte Menschen, die nur über geringe monetäre Mittel verfügen

Kooperationspartner
Stadt Wetzlar, Kommunales Jobcenter Lahn-Dill, Lahn-Dill-Kreis, Evangelischen Kirchen, Sponsoren

Die nächsten Schritte
Der Ratgeber ist von seinem Konzept her gedacht als ein Projekt, welches immer weiter entwickelt werden muss, da sich die Bedingungen für die betroffenen Menschen fast halbjährlich ändern.
Seien es die rechtlichen Bedingungen, unter denen Menschen Ihre Sozialleistungen beziehen, oder die arbeitsmarktpolitischen Rahmenbedingungen, unter denen Menschen einer Erwerbsarbeit nachgehen.
Natürlich ändern sich auch die Adressen und Kontaktdaten der aufgelisteten Beratungsstellen. Aus diesem Grund arbeitet kontinuierlich eine Arbeitsgruppe daran, den Ratgeber zu aktualisieren und sich über die neuesten Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten. Dieses Wissen kann dann in die nächste Auflage eingearbeitet werden.

Ein Fazit ziehen
Der Ratgeber bekommt durchweg gute Kritiken. Hier seien die zwei Seiten genannt: die Betroffenen finden sich bei den Themen und dem Aufbau wieder. Von Multiplikatoren wird das Konzept gelobt und dabei oft nachgefragt, ob man es übernehmen könne. Wir denken, dass wir mit der Broschüre eine Bedarfslücke im LDK geschlossen und einen sinnvollen Beitrag zur Unterstützung sozial benachteiligter Menschen geleistet haben.